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Bild: Alblinsenschweine im Biosphärengebiet, © Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
 

Alblinsenschwein kommt auf den Teller


Mit dem Projekt Alblinsenschwein entsteht eine regionale Wertschöpfungskette vom Linsenacker bis zum Teller - Wertschöpfung für Natur, Kulturlandschaft, der Landwirtschaft, der regionalen Verarbeiter sowie Gastronomen.
Qualitativ hochwertige Lebensmittel werden, verbunden mit Naturschutz, artgerechter Tierhaltung, Regionalität, fairen Preisen und kooperativ erzeugt.
Das Projekt setzt die Ideen und Ziele des Biosphärengebiets Schwäbische Alb beispielhaft um und steht somit für ein Stück gelebte Nachhaltigkeit.

Ziele und Vereinbarungen der Kooperationspartner des Projekts „Alblinsenschwein“
Haltung:
Auslauf (Bio-Verbandsrichtlinie); Ziel: Freilandhaltung/Weidegang bis 2015

Fütterung:
(reg.) Bio-Futtermittel (Bio-Verbandsrichtlinie); mindestens 10 % Alblinsenausputz (ca. 50 % Anteil am Eiweiß in der Futterration); wünschenswert gedämpfter/überbrühter/getoasteter Linsenausputz, gedämpfte Kartoffeln

Rasse:
Duroc x Pit und Mangalica; offen für weitere Rassen.
Ausgeschlossen sind moderne Hybridkreuzungen und nicht für die Freilandhaltung geeignete Rassen (weiße Schweine). Die Haltung von seltenen und gefährdeten Schweinerassen ist erwünscht.

Betriebszertifizierung:
Mitgliedschaft in einem Bio-Anbauverband


Naturschutz- und Umweltschutzleistungen
• Erhalt alter Kultursorten (Linsen) sowie seltener, gefährdeter Nutztierrassen
• Bereicherung und Belebung des Landschaftsbild - Lebensraum für Ackerwildkräuter, Insekten und Feldvögel
• Weidegang der Schweine: Störstellen - offene Bodenstellen werden geschaffen; dies fördert Insekten und Keimung bestimmter Pflanzen.
• Kein weiterer Flächenverbrauch zur Erzeugung von eiweißreichem Tierfutter.
• Regionale Futtererzeugung und -verwertung.
Pressemitteilung Alblinsenschwein